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FLORIDA
Nationalpark Everglades 2010
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© dreikoenigskind 2014 - alle Rechte vorbehalten unter Anerkennung der Markenrechte und Warenzeichen  -  last update: 06.02.2014
Bei unserem Floridabesuch im November 2010 haben wir zwei Tage für den  Nationalpark Everglades eingeplant. Von unserem Feriendomizil an der  Golfküste (Cape Coral) waren schon etliche Meilen zu überwinden, bis wir den  State Highway 9336 erreichten und dann über diesen den Eingang in den Park,  am Ernest F. Coe Visitor-Center.   Die Nationalstraße ist die einzige Verbindung für Landfahrzeuge zur  Ansiedlung Flamingo. Sie verläuft von Florida City/Homestead in  südwestlicher Richtung und endet an der Florida Bay. Zum dortigen Visitor-  Center in Flamingo sind es vom Parkeingang aus ca. 61 km.  
Diese 61 km kann man sich aber recht kurzweilig gestalten. Denn von dieser  Straße aus zweigen in unterschiedlichen Abständen, sehr gut ausgeschildert,  mehrere Straßen ab, die zu den Trails führen. Das sind Fußwege, die teilweise  auf Holzstege übers Wasser führen. Hier lassen sich die heimischen Tiere in  ihrer natürlichen  Umgebung, frei von Zäunen, gut beobachten. Was es dort  alles zu sehen und zu bestaunen gibt, werden euch die nachfolgenden Bilder  zeigen.  
Hier aber schon mal ein Tipp für Nachahmer, die ebenfalls eine weitere  Anreise haben:   Unbedingt zwei Tage einplanen. In Florida City/Homestead kann man sich  relativ preiswert für eine Nacht einquartieren. Dann halt am ersten Tag den  Nationalpark so weit es geht erkunden. Den Rest am Folgetag in Angriff  nehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Absolutes Muss: Mückenspray, und das  zu jeder Jahreszeit, nicht nur im Sommer !!  
In Flamingo gibt es noch immer keine Übernachtungsmöglichkeit. Das stimmt  nicht ganz. Campen ist natürlich an mehreren Stellen im Nationalpark  möglich!   Und wer noch nicht auf den Keys war, kann von Homestead aus weiter über  den Highway Nr. 1 in Richtung Key West. Eine atemberaubende Fahrt über  Inseln und Brücken (legendär die Seven-Miles-Bridge). Auch für diese Fahrt  sollte man zwei Tage einplanen. Denn den Sunset in Key West darf man nicht  verpassen. Ebenso wenig  das anschließende Nachtleben in den verschiedenen  Bars und auf den Straßen dazwischen. (Sloppy Joes Bar nicht verpassen, die  „Stammkneipe“ von Ernest Hemingway, heute allerdings von Touristen zu  sehr belagert). Sehr empfehlen kann ich das Hard-Rock-Cafe.  
Jetzt aber wieder zum Nationalpark, das eigentliche Thema dieser Seite. Hier  werde ich jetzt eine Auswahl der schönsten, von mir selbst „geschossenen“  Bilder mit kleinen Erklärungen präsentieren:  
Es geht los. Zunächst über die Interstate 75 grobe Richtung Miami, von West nach Ost durch die Everglades.
Ich hatte gehofft, dass mir diesmal auch ein Panther vor die Linse läuft. Oft genug warnen gelbe Schilder vor diesen edlen Tieren, die schon mal über die Fahrbahn laufen. (links)
Um es vorweg zu nehmen: die einzigen Panther, die wir zu sehen bekamen, waren aus Pappe (unten) oder sie befanden sich auf Bildern.
Unten: Ein kleines „Museum“ am Fahrbahnrand.
Das erste Mal Ausschau nach den Tieren der Everglades  hielten wir bereits am Tamiami Trail. An einer  der vielen „Refreshing Areas“ legten wir eine Pause ein.
Diesem Abzweig vom Tamiami Trail aus folgten wir mit dem Auto über eine Schotterpiste ein Stück nach Süden. Dorten sollten einige Alligatoren in einem Teich liegen, hatte uns ein Ranger verraten.
Doch bevor wir die Alligatoren fanden, trafen wir auf diese kleinen Geier. Es sind Urubus oder Black Vultures, zu Deutsch: Rabengeier
Wie wir später in Flamingo erfuhren, haben sich diese Geier in  besiedelten Gebieten der Everglades auf Autoteile spezialisiert.  Diese Vögel werden auf großen Parkplätzen oft dabei gesehen,  wie sie Dichtungen (von Schiebedächern und Fenstern) oder  sogar Scheibenwischer-Gummis abreißen und (angebl.) fressen. 
unten: Ein Anhinga (Schlangenhalsvogel) mit seinem Spiegelbild im Wasser.
Der Anhinga hat im Gegensatz zu anderen Tauchvögeln keine  Fettdrüsen, d.h. seine Federn sind nicht wasserabweisend. Das   erleichtert ihm aber das Tauchen. Geschickt spießt er mit  seinem Schnabel Fische auf. Wieder an der Wasseroberfläche  wirft er seine Beute in die Luft, um sie wieder aufzufangen und  zu verschlingen. Gesättigt  sucht er sich dann ein ruhiges  Plätzchen, um seine ausgebreiteten Flügel in der Sonne zu  trocknen 
Die Everglades bieten imposante Wasserlandschaften...
   ...in denen sich die heimischen Tiere ungestört und frei bewegen können...
...wie hier ein Alligator...            
...und ein White Egret.
    (auch: Great white Heron oder einfach: großer weißer Reiher)                         
…ein Krokodil…
(schwer zu erkennen: die schmalere Schnauze im Gegensatz zu Alligator)
                         Auf Schritt und Tritt begegnet man in den Everglades den Alligatoren.
Aber sie sind nicht die einzigen Bewohner dieser wunderbaren Landschaft.
Auch Schlangen sind hier heimisch, die plötzlich aus dem Dickicht kriechen
Hier liegen zwei besonders schöne Alligatoren
Von dem Prachtexemplar links schauen wir uns mal die “Füße” genauer an.
Die Vorderfüße haben fünf Finger (rechts).
Die hinteren Füße weisen vier Zehen auf. (links)
Wir befinden uns noch immer weit vor dem Nationalpark..  Bis zum Parkeingang waren es noch einige Meilen auf dem  schnurgeraden Highway. Vorbei, wie hier rechts zu sehen,  an einem der vielen privaten Safari-Parks, die auch die  allseits bekannten Airboat-Rides anbieten.  
Am Parkeingang wartete einer der zahlreichen Park-Ranger.
links: die Übersichtskarte des Parks am Haupteingang
Der Eingang zum Ernest F. Coe Visitor Center, das sich  noch vor der „Park-Entrance-Station“, also noch  außerhalb des Nationalparkes, befindet. 
Erster Halt im Park: RAYAL PALM Von hier zweigen der Anhinga Trail (Bilder oben, u. rechts) und der Gumbo Limbo Trail ab.
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